Die Kunst der erfolgreichen Zielsetzung: statt Vorsätzen handfeste Ziele setzen und diese garantiert erreichen!

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Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu und ein neues Jahr steht vor der Tür. Für viele ist Silvester vor allem ein Tag, an dem kräftig angestoßen wird und die „bösen Geister“ mit reichlich Böllern und Feuerwerk vertrieben werden. Aber auch ein Tag, an dem man mit Menschen zusammenkommt und feiert, die einem wichtig sind. Für manche ist er einfach nur ein Tag wie jeder andere.

Für uns ist er vor allem ein hervorragender Anlass, um sowohl die Niederlagen und Erfolge des letzten Jahres zu reflektieren, als auch neue Pläne zu schmieden und uns Ziele zu setzen. Gute Vorsätze zählen jedenfalls nicht dazu. Was der Unterschied zwischen guten Vorsätzen und Zielen ist und was du bei der erfolgreichen Zielsetzung beachten musst, damit du jedes nur erdenkliche Ziel erreichen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

 

Ziele setzen: Gib dem Anbruch des neuen Jahres Bedeutung – und leg den Grundstein für deinen Erfolg

Für viele Menschen, gerade auch aus sportlicher Sicht, ist es zur Tradition geworden, sich für das neue Jahr gute „gute Vorsätze“ zu überlegen. Andere tun sich das gar nicht erst an, da sie schon im Vorhinein davon ausgehen, dass sie auf dem Weg sowieso scheitern werden. Wie die meisten von euch bestimmt aus eigener Erfahrung bestätigen können, ist dies in der Regel auch der Fall. Doch woran liegt das? Warum gehen diese „guten Vorsätze“ selten in Erfüllung?

Die meisten Menschen formulieren Präferenzen als gute Vorsätze, keine Ziele!

Das Problem ist, dass die meisten Leute keine Ahnung davon haben, was sie tun. Sie glauben, wenn sie einen einfachen guten Vorsatz, besser noch einen Wunsch äußern, dann wird diese Vorstellung auf wundersame Weise in Erfüllung gehen. (Während sie tief im Inneren wissen, dass dies so nie passieren wird.)

„Ich wünsche mir viel Geld dieses Jahr“

„Ich sollte schlanker sein“

„Ich will muskulöser sein“

„Ich sollte mit dem Rauchen aufhören“

Und und und…

Das sind in diesem Zusammenhang Sätze, die sehr gerne gesagt werden. Diese „guten Vorsätze“ verwenden wir zur Anschaulichkeit einmal, um die größten Fehler bei der Zielsetzung aufzudecken.

  • Fehler 1:

Es wird keine verbindliche Entscheidung getroffen, lediglich eine Präferenz geäußert.

  • Fehler 2:

Das Ziel ist in keiner Weise messbar/quantifizierbar.

  • Fehler 3:

Es existiert keine zeitliche Vorstellung bezüglich der Realisierung der Ziele.

  • Fehler 4:

Es wird in keiner Weise definiert, wie die Person diese Ziele zu erreichen gedenkt.

  • Fehler 5:

Es existiert kein großes „Warum“, dass Emotionen weckt und die Ziele rechtfertigt

 

Was genau diese Fehler bedeuten, und wie du erfolgreich Ziele setzt, erfährst du im Folgenden.

 

 


Wie funktioniert richtige Zielsetzung mit Garantie auf Erfolg?

Bei der Zielsetzung können also so einige Dinge falsch gemacht werden. Das Setzen von Zielen könnte man nämlich praktisch als Wissenschaft bezeichnen. Wie du dir Ziele richtig setzen kannst und auch wirklich erreichst, egal wie abgefahren sie sein mögen, erklären wir dir jetzt!

Um an die Fehler der genannten „guten Vorsätze“ anzuknüpfen und aufzuzeigen, wie es richtig geht, listen wir dir die essentiellen Schritte für eine unschlagbare Zielsetzung auf, die nicht nur als Alibi dient, sondern als Tool um deine kühnsten Träume zu verwirklichen.

 

Die ultimative Liste der Zielsetzung – in 6 essentiellen Schritten zum Erfolg:

  1. Hebe deine Standards an und triff eine Entscheidung!
  2. Setze dir ein klares Ziel, dass dir bereits bei dem Gedanken daran die Augen aufleuchten lässt
  3. Definiere Werte, die dein Ziel „greifbar“, also quantifizierbar machen
  4. Lege einen exakten Zeitpunkt fest, zu dem du dein Ziel erreicht haben willst
  5. Erstelle einen möglichst genauen Aktionsplan, der aufzeigt, wie genau du dein Ziel zu erreichen gedenkst
  6. Notiere dir ein starkes Warum als Rechtfertigung deiner Ziele!

 

 


Schritt 1:

Hebe deine Standards an und triff eine Entscheidung!

oder, um es mit den Worten von Erfolgscoaching-Legende Anthony Robbins zu sagen:

Raise your Standards!

Was das heißt? Bevor du ein Ziel oder gleich mehrere Ziele definierst, musst du dich zuersteinmal mit all deiner Überzeugung dazu entschließen, dass du überhaupt etwas ändern willst. Alles beginnt mit einer einzigen Entscheidung. Egal, ob es um dein Äußeres, Finanzielles oder auch bestimmte negative Gewohnheiten geht, du musst dich fest dazu entschließen, dass du mit dem Ist-Zustand nicht länger zufrieden sein kannst. In dem Moment, in dem du dich dazu entscheidest, dass du mehr willst, dass du unzufrieden mit dir bist und dass du ein Leben höherer Qualität genießen willst, wird sich dein Leben verändern. So bist du offen für Veränderung und bereit für das Ausformulieren der Zielsetzung.

Du musst an einem Punkt sein, an dem du keine andere Alternative zu akzeptieren bereit bist.

Wichtig ist aber auch, dass du dich nicht nur entscheidest, für welche Ziele du dich einsetzen willst, sondern auch, welche Art von Persönlichkeitsveränderung du dafür anstrebst.

 

Beispiel:

Ich will nicht länger übergewichtig sein! Ich will das Leben eines schlanken Menschen genießen. Und ich bin bereit alles Nötige zu tun, um dieses Ziel zu erreichen.

 

Anthony Robbins - Ziele erreichen
Das Power Prinzip von Anthony Robbins ist die Bibel der Nerulinguistischen Programmierung – Mit seinen Prinzipien wirst du ohne Probleme jedes Ziel erreichen

Ein geniales Buch, das wir selber gelesen haben und nur weiterempfehlen können, ist Das Power Prinzip von Anthony Robbins. Kein Mensch auf der Welt ist in unseren Augen versierter, wenn es darum geht, sich auf Erfolg zu programmieren und die kühnsten Ziele zu erreichen. Tony ist ein Meister auf dem Gebiet der Neurolinguistischen Programmierung und Neuroassotiativen Konditionierung. Kurz: wenn es um die gezielte Programmierung deines Unterbewusstseins auf maximale Erfolge geht, dann gibt es keinen besseren. Wer seine Techniken anwendet, hat die Möglichkeit ein Leben zu leben, das weit über die eigenen Vorstellungen hinausgeht. Jedes erdenkliche Ziel wird dadurch erreichbar. Er verhalf schon den bekanntesten Menschen zum Erfolg. Vom Topmanager zum Olympiasieger. Um nur einen Teil der Liste seiner größten Kunden zu nennen:

Bill Clinton, Princess Diana, Hugh Jackman, Mother Theresa , Serena Williams, Leonardo DiCaprio, Pamela Anderson, Nelson Mandela, Mikhail Gorbachev, Larry King, Billie Joe Armstrong, François Mitterrand, Mike Tyson, Margaret Thatcher, Pat Riley, San Antonio Spurs, Los Angeles Lakers

Deswegen dient er auch als große Inspiration und Vorbild für uns, auch in diesem Artikel, wenn es um das Erreichen deiner Ziele und das Verwirklichen abgefahrenster Träume geht. Wer die Kunst der Neuroassotiativen Konditionierung beherrschen will und sein Leben auf das maximale Level bringen will, der sollte sich das Buch auf jeden Fall selbst durchlesen. In unseren Augen übersteigt der innere Wert des Buches den Preis bei Weitem.

 

 


Schritt 2:

Setze dir ein klares Ziel, dass dir bereits bei dem Gedanken daran die Augen aufleuchten lässt

Unerlässlich ist dabei, dass dieses Ziel deine Emotionen weckt, indem dich die Vorstellung begeistert. Das hat einen ganz bestimmten Grund, denn die positiven Emotionen rufen äußerst nützliche Reaktionen im Gehirn hervor. Eine große Rolle spielt hierbei das reticuläre Aktivierungssystem. Durch bestimmte Prinzipien ist es dir möglich, deine Glaubenssätze positiv zu beeinflussen. Dazu zählen: Affirmationen, Neuroassoziative Konditionierung, Neurolinguistische Planung und andere.

Das reticuläre Aktivierungssystem ist Teil des menschlichen Gehirns und agiert praktisch als Filter für alle Informationen, die über Sinneswahrnehmungen aufgenommen werden. Während alle unwichtigen Informationen direkt ausgefiltert werden und quasi garnicht ins Gehirn gelangen, verwertet das RAS lediglich: lebenswichtige Informationen, Informationen mit Neuheitswert und Informationen mit starkem emotionalem Gehalt.

Interessant ist, dass diese 3 Faktoren nicht bei jedem Menschen gleich sind. Durch unterschiedliches Wissen (oder Unwissen), Erziehung und Glaubenssätze werden sie bestimmt. Zu unserem Glück können wir sie zu unseren Gunsten beeinflussen und damit bestimmen, welche Informationen wir „an uns ranlassen“. Die meisten Menschen sind sich dieser Möglichkeit aber nicht bewusst und lassen die Entwicklung zerstörerischer Glaubenssätze zu:

Bist du zum Beispiel davon überzeugt, dass du dazu verdammt bist, dein Leben lang übergewichtig zu sein (Glaubenssatz mit emotionaler Ladung), dann lässt dein reticuläres Aktivierungssystem nur Informationen in dein Gehirn herein, die dieser Überzeugung entsprechen. Schlimmerweise wird jede Information aussortiert, die das Gegenteil beweisen würde. Jede weitere Information die aufgenommen wird ist also quasi eine Bestätigung deiner destruktiven Glaubenssätze. Und führt dazu, dass sie sich immer tiefer verankert. Sodass Träume vergessen und vergraben werden.

Diese Glaubenssätze hält die betroffene Person nun für Ihre Realität, denn sie sieht praktisch nur die Fakten, die sie bestätigen. Problematisch ist, dass sich obendrein weitere Glaubenssätze ausbilden, die ähnlicher Natur sind. Es entsteht ein riesiges Konstrukt aus destruktiven Glaubenssätzen, die einen Menschen extrem limitieren können und verhindern, dass er die bestmögliche Version seiner selbst entwickelt.

Unser Glück: Das menschliche Gehirn ist komplex und hat gewisse Eigenarten, die du dir zunutze machen kannst. Es ist möglich, dass du dein Gehirn auf die Erreichung kühnster Träume programmierst. Da dieses Thema extrem umfangreich ist und den Rahmen dieses Artikels definitiv sprengen würde, werden wir in einem separaten Artikel nocheinmal detailliert auf diese Thematik eingehen.

Um die wichtigste Lehre aus dieser Wissenschaft aber nocheinmal auf diesen Fall zu übertragen: Ob du etwas erreichen kannst, hängt einzig und allein von deinen Glaubenssätzen ab. Glaubst du daran? Dann wirst du dein Ziel erreichen, denn jede wahrgenommene Information bestätigt diesen Glauben. Glaubst du nicht daran? Dann ist scheitern vorprogrammiert!

 

Dazu eine Story:

Der Autor Napoleon Hill, welcher durch sein Werk „Think and Grow Rich“ zu deutsch „Denke nach und werde reich“ (mehr als 70 millionen verkaufte Exemplare) an berühmtheit erlangte, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die damalig erfolgreichsten Menschen der Erde zu studieren, und die wichtigsten Essenzen derer Erfolgsstrategien in einem einzigen Werk zusammenzutragen. Kern dieses Buches ist die Konditionierung des Unterbewusstseins auf Erfolg, teilweise durch die angesprochene Methode. Eines der beeindruckendsten Beispiele für die Wirkung von Glaubenssätzen ist die Geschichte seines Sohnes. Dieser kam nämlich ohne Ohren zur Welt.

Der Artzt teilte Napoleon mit, dass sein Sohn unter keinen Umständen der Welt jemals die Fähigkeit haben wird, zu hören. Doch statt dass Napoleon sich damit abfand, entwickelte er den unzerstörbaren Glauben, ja eine Überzeugung, dass sein Sohn eines Tages hören werden könne. Was im weiteren Verlauf der Geschichte geschah, du wirst es vielleicht schon vermuten, war unglaublich. Durch Napoleon Hills unbeirrbare Glauben und Willen wurden Maßnahmen und Forschungsarbeit in die Wege geleitet, die seinem Sohn nicht nur die Wahrnehmung von Geräuschen ermöglichte, sondern letztendlich die vollen 100% der möglichen Hörfähigkeit bescherte. Man sieht also, wie einzig und allein durch die Existenz eines Glaubenssatzes Unmögliches Möglich gemacht werden kann.

 

Beispiel für die konkrete Zielsetzung:

Ich will schlank und sexy sein! Ich will körperlich aussehen wie Sophia Thiel.

 

 


Schritt 3:

Definiere Werte, die dein Ziel „greifbar“, also realisierbar machen

Wie der schottische Physiker William Thomson schon sagte:

„What gets measured gets managed“

Heißt im Prinzip, dass ein messbares Ergebnis auch erreicht werden kann. Wenn du dir zum Beispiel vornimmst, schlanker zu werden, wann ist dein Ziel erreicht? Es gibt keinen definitiven Punkt. Wie solltest du es also stattdessen machen?

Wenn du dir vorgenommen hast, schlanker zu werden, dann überlege dir genau, wie viel du beispielsweise wiegen willst.

Tipp: suche dir ein bekanntes Vorbild raus, dass dir von der Körpergröße her ähnlich ist und informiere dich über körperliche Maße. Das geht heutzutage super einfach. Nehmen wir als Beispiel mal die Vorstellungen von Janet: Sie findet heraus, dass Sophia Thiel, welche optisch ein interessantes Vorbild für sie darstellt, eine ähnliche Körpergröße hat wie sie. Also informiert sie sich über ihr Gewicht (und wenn möglich noch den Körperfettanteil, sowie bestimmte Umfänge am Körper). So definiert sie direkt die quantifizierbaren Maße ihrer Wunschfigur. Zielsetzung zeichnet sich im Vergleich zu guten Vorsätzennämlich vor allem durch die Messbarkeit des Erfolgs aus.

 

Beispiel

Ich will ein ähnliches Gewicht haben wie Sophia Thiel: 59 Kilogramm bei einer Größe von 1,72

 

Schon weißt du, wie viel du auf dem Weg zu deinem Ziel abnehmen musst. Auf Basis dieses Wertes wird es dir zudem leichter Fallen, eine realistische Entscheidung zum Zeitpunkt zu treffen, an dem du dieses Gewicht erreichen willst. Damit kommen wir auch schon zum nächsten Schritt:

 

 


Schritt 4:

Lege einen exakten Zeitpunkt fest, zu dem du dein Ziel erreicht haben willst

Hier spielt natürlich eine Rolle, mit welcher Geschwindigkeit du abzunehmen oder aufzubauen gedenkst, ebenso wie die realistische Vorstellung von dem, was machbar ist. Beim Aufbau von Muskelmasse wird gerne verallgemeinert gesagt, dass 0,5-1 Kg Muskelmasse pro Monat im realistischen Bereich liegt. Dass dies von Fall zu Fall unterschiedlich sein kann, abhängig vom Fortschritt, der genetischen Veranlagung und dem Verhalten des Sportlers selbst, sollte auch dir bewusst sein. Wer einen Weg sucht um schneller Muskelmasse aufzubauen, der wird auch einen Weg finden.

Im Bereich Abnehmen können die Fortschritte auch wesentlich besser ausfallen, gerade wenn die Kalorien zu Beginn sehr stark abgesenkt werden und der Leistungsumsatz durch sportliche Betätigung sehr stark erhöht wird. Hier sind selbst Mehrere zig Kilos pro Jahr nicht unrealistisch.

Wichtig ist auch, dass der Zeitpunkt im Rahmen der Zielsetzung in Form eines konkreten Datums festgelegt wird, damit du dir einen zeitlichen Gesamtramen setzt. Erreichst du dein Ziel bereits vorher? Umso besser!

 

Beispiel:

Das Ziel will ich bis zum 01. Juli 2017 erreicht haben.

 

In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, wenn man sich zusätzlich zum Hauptziel Etappenziele setzt und diese, wie am Ende des Artikels beschrieben, mit kleineren Belohnungen verknüpft.

 

 


Schritt 5:

Erstelle einen möglichst genauen Aktionsplan, der aufzeigt, wie genau du dein Ziel zu erreichen gedenkst

Wenn du weißt was du erreichen willst, wie du das Ziel misst und auch bis wann du es erreichen willst, dann fehlt für die perfekte Zielsetzung nur noch die Vorstellung davon wie du dieses Ziel erreichen wirst. Natürlich ist hier ein gewisses Wissen von Nöten, denn du musst die nötigen Maßnahmen überhaupt kennen. Dabei nehmen wir dich gerne an die Hand, denn mit uns wirst du die wichtigsten Dinge erfahren, egal ob du Muskeln auf, oder Fett abbauen willst.

Wenn du dich, wie wir es auch handhaben, zunächst nur auf die 20% des Einsatzes konzentrierst, die für 80% der Resultate verantwortlich sind, wirst du es sehr viel einfacher haben, als wenn du irgendein anderes beliebiges Fitnessprogramm absolvierst. Diese werden nämlich derartig mit deinem Alltag und deinen bisherigen Gewohnheiten interferieren, dass du nach kurzer Zeit die Lust verlierst. Teilweise fallen dabei nämlich bis zu 5 lange Trainingseinheiten pro Woche und eine streng vorgeschriebene Ernährungsweise an. Durch die Reduktion der Maßnahmen auf das effektivste Minimum ist es für dich möglich, spielerisch und mit nur geringfügiger Veränderung des Alltags deine Ziele zu erreichen. Egal ob Training, Ernährung oder Regeneration, mit uns lernst du das richtige Handwerkszeug.

 

Wie könnte der Aktionsplan in der Praxis aussehen?:

Ich werde mein Ziel durch regelmäßiges Krafttraining (2 mal die Woche) mit anschließendem Cardiotraining, der Einhaltung eines Kaloriendefizits und ausreichend Regeneration durch genug Schlaf realisieren. Jede einzeilne Woche bis zu dem definierten Zeitpunkt werde ich die geplanten Einheiten absolvieren und den Kaloriendefizit einhalten.

 

Natürlich ist der Aktionsplan hier auf das Einfachste reduziert und bedarf weiterer Details. Diese Details wirst du durch andere Artikel in unserem Blog erfahren. Zum Beispiel wie genau so ein Training aussehen kann. Oder auch wie du deinen Kalorienbedarf errechnest.

Hilfreich ist auch, wenn du dir in deinem Aktionsplan mögliche Probleme notierst, die auf dich zukommen könnten, und direkt eine passende Lösung überlegst. Beispiel: Am Nachmittag bin ich bei meinen Eltern zu Besuch und da gibt es Kaffee und Kuchen. Also berücksichtige ich die Kalorienmenge und spare mir vorher die Kalorien dafür auf.

Tipp: Orientiere dich an dem Vorbild, das du dir zu Anfang ausgesucht hast, am besten eines, das ähnliche Startbedingungen hatte und studiere ihre Vorgehensweise. Dabei wirst du auf typische Probleme stoßen, die jemand mit deinen Startbedingungen hat und herausfinden, wie diese am besten zu lösen sind. Zudem sind sie eine tolle Inspiration.

 

 


Schritt 6:

Notiere dir ein starkes Warum!

When you feel like quitting think about why you started - Ziele erfolgreich setzen - jedes Ziel erreichen

In unseren Augen der wichtigste Schritt der Zielsetzung. Nicht nur, dass dieser Teil die Emotionen in dir weckt und damit dein Unterbewusstsein adressiert und damit dazu verhilft, dich auf den erfolgreichen Ausgang zu konditionieren. Sondern auch als Erinnerung, wenn du auf dem Weg stolpern solltest oder Zweifel aufkommen und du mit dem Gedanken spielst, aufzuhören. Das Warum ist quasi der helle Stern am Himmel, der dir stets zeigt, wo dein Herz hin will. Als eine Antwort auf die Frage: Warum willst du dieses Ziel erreichen und die nötigen Maßnahmen ergreifen, dich überwinden, verändern und auch fordern, in einfachen wie in schweren Zeiten? Denn schwere Momente werden mit Sicherheit auf dich zukommen. Ist dein Warum stark, schaffst du es auch durch die schwerste Zeit. Denn genau dann wirst du auf den Prüfstand gestellt.

 

Beispiel:

Ich will mich endlich wohl fühlen in meinem Körper. Ich will in den Spiegel schauen und denken „hey, you sexy thang“. Ich will, dass sich Leute am Strand nach mir umschauen und nicht wegschauen. Ich will mich topfit und leistungsfähig fühlen. Ich will die beste Version von mir selbst werden. Ich will mir beweisen, dass ich dazu fähig bin.

 

Und und und…

Dieser Teil macht auch am meisten Spaß, denn du drückst damit deine tiefsten Wünsche und Träume aus.

 

 


Nachdem wir alle notwendigen Schritte der erfolgreichen Zielsetzung definert haben, musst du diese nur noch zu einer zusammenhängenden Liste zusammentragen. In unserem Beispiel sähe das wie folgt aus:

 

  1. Ich will nicht länger akzeptieren, dass ich übergewichtig bin! Und ich bin bereit alles Nötige zu tun, um das zu ändern.

  2. Ich will schlank und sexy sein! Ich will körperlich aussehen wie Sophia Thiel.

  3. Mein Traumgewicht liegt bei 59 Kg mit einem Körperfettanteil von etwa 15 Prozent.

  4. Dieses Ziel will ich bis zum 01. Juli 2017 erreicht haben.

  5. Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich die nötigen Maßnahmen ergreifen (2 mal die Woche Krafttraining mit anschließendem Kardiotraining, sowie Kaloriendefizit und ausreichend Schlaf)

  6. Ich werde jede Hürde meistern und die Maßnahmen stets ausführen, um dieses Ziel zu erreichen, weil ich mich sexy und topfit fühlen will. Ich will in den Spiegel schauen und denken „wow!“

Noch besser ist es, wenn du die Liste mit einem Bild deines Vorbildes ergänzt. So hast du direkt eine visuelle Vorstellung davon, wie du aussehen willst.

 

Was du bei der Verwendung dieser Liste unbedingt beachten musst

Diese Liste wird dich auf deinem Weg zum Erreichen dieses Ziels stets begleiten. Du liest sie dir jeden Morgen und jeden Abend durch. Es ist wirklich essentiell, dass du dabei Emotionen hervorrufst und dass du dir so gut es nur geht vorstellst, wie du bereits in Besitz dieses Ziels bist. Mal dir genau aus, wie du dich in deinem Körper fühlst und wie andere Leute auf dich reagieren. Stell dir Situationen von, in denen du wegen deiner Figur negativ aufgefallen bist, nur dieses mal hast du deine Traumfigur. Es wird sich großartig anfühlen. Die Leute schauen sich nach dir um und bewundern dich. Mit jedem Mal, das du dir diese Liste durchliest und gleichzeitig deine Emotionen weckst, konditionierst du dein Unterbewusstsein und wirst immer überzeugter vom erfolgreichen Ausgang und immer enthusiastischer, wenn es um die Maßnahmen auf deiner Reise geht. Sodass sich deine Wünsche letzten Endes auch materialisieren werden.

Das korrekte Notieren der Ziele ist die eine Sache, dass ständige Wachrufen und die Konditionierung des Unterbewusstseins eine andere. Mach es zur Gewohnheit, dir die Ziele durchzulesen, wie auch das Zähneputzen eine Gewohnheit ist. Das tust du ja schließlich, um deine Zähne zu pflegen. Das Warum lautet hier zum Beispiel: „Weil ich weiße und gepflegt Zähne haben will.“ Warum sollte das nicht auch hier so einfach gehen. Sieh es als Ritual, dich regelmäßig an deine Träume zu erinnern.

Auch der größte Baum wächst nicht vom einen auf den anderen Tag! Er wächst durch regelmäßige, überschaubare Pflege. Durch die kleinen täglichen Dinge, die über einen langen Zeitraum unglaubliches bewirken.

 

 


Die Macht des Belohnungssystems

Durch gezielte Belohnungen kannst du deiner Motivation zusätzlich auf die Sprünge helfen. Überlege dir zum Beispiel, was du schon immer gerne machen wolltest. Oder auch, was du gerne an Kleidung shoppen würdest, sobald du dein Ziel erreicht hast. Diese zusätzliche Belohnung kann ungemein motivieren.

Belohne dich entweder für das Erreichen des Hauptziels, oder auch für Erreichen von Etappenzielen. Viel besser noch: belohne dich für das erfolgreiche Ausüben der notwendigen Schritte. Beispielsweise wenn du eine bestimmte Anzahl an Trainingseinheiten absolviert hast. Je früher du dich belohnst, desto schneller wird das Belohnungssystem aktiviert und eine Art „Sucht-Faktor“ setzt ein, der sehr mächtig sein kann. Je länger die Reise fortschreitet, desto seltener sollten Belohnungen werden. Aber dann größer.

Du könntest dich zum Beispiel nach einer Woche erfolgreichen Trainings mit einer Kleinigkeit, wie einem kleinen Kleidungsstück belohnen. Die nächste, etwas größere Belohnung kommt dann nach einem erfolgreichen Monat, vielleicht eine neue Hose, dann nach einem halben Jahr eine noch größere, wie z.B. ein Shoppingtag und am Ende eine sehr große, zum Beispiel eine Reise. Wenn man so will trainierst du dich, so wie ein Hund trainiert wird, mit Leckerli. In der Verhaltensbiologie nennt man dieses Verfahren operante Konditionierung.

Als Belohnung gilt zum Beispiel auch das Lob deiner Mitmenschen, wenn diese erste Veränderungen vernehmen. Dieses Gefühl ist Gold wert und auf deinem Weg zum Endziel extrem motivierend.

Fabian hat sich für das Erreichen eines bestimmten Körpergewichts zum Beispiel mit dem Kauf einer schicken Hose belohnt, die ihn seitdem an den Erfolg erinnert und immer weiter anspornt. Früher hätte er solche Hosen nicht ausgefüllt. Dank der investierten Arbeit schon. Und sollte sie je wieder zu locker sitzen, ist sie eine wirkungsvolle Erinnerung an das, was möglich und auch nötig ist.

 

 


Fazit

Wenn du die genannten Schritte befolgst und dein Unterbewusstsein durch positive Emotionen adressierst, dann kann deinem persönlichen Erfolg nichts mehr im Weg stehen! Jetzt liegt es an dir! Nimm Papier und Stift zur Hand und lege los mit deiner eigenen Liste und mach 2017 zu deinem Jahr!

Wir wünschen dir auf deiner Reise den größtmöglichen Erfolg und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

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