Krafttraining für Frauen – warum es das Beste ist was du für deinen Traumkörper tun kannst

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Problemzonen wie Cellulite, ein flacher Arsch, oder das extra bisschen Hüftgold soll der Vergangenheit angehören? Lies weiter und du findest die Lösung auf all diese Probleme – das Krafttraining

Wenn man ins Fitnessstudio geht, stellt man jedes Mal erneut fest, dass viele Frauen ihre Zeit auf den Cardiogeräten verbringen, in Kurse wie zum Beispiel“ Bauch-Beine-Po“ gehen und um die freien Gewichte einen großen Bogen machen. Wenn man Frauen in Fitnessstudios dazu befragt, warum sie die schweren Gewichte meiden, kommen häufig Antworten wie: „ Das ist doch nur was für Männer“, „Ich möchte keine dicken Muskelpakete, sondern einfach nur abnehmen“, „Wenn ich schwere Gewichte hebe, vermännliche ich.“ oder ganz allgemein: „Krafttraining ist einfach nichts für mich.“
Mit anderen Worten: Krafttraining genießt bei vielen Frauen keinen besonders guten Ruf, dies jedoch völlig zu Unrecht.
Innerhalb dieses Artikels wollen wir mit allen Vorurteilen aufräumen und dir die enormen Vorteile aufzeigen, welche Krafttraining, gerade für Frauen, bietet. Und diese sind, entgegen der Erwartungen beträchtlich.

Krafttraining ist perfekt für dich…

…wenn du Cellulite loswerden willst

Ob an den Oberschenkeln, den Hüften oder auch am Po, jede Frau kennt die unschönen Dellen, unter denen 80% bis 90% aller Frauen leiden. Das Problem haben jedoch nicht nur Frauen im fortgeschrittenen Alter, sondern auch junge Frauen. Männer hingegen werden von der Cellulite größtenteils verschont. Nur wenn es ihnen an Testosteron mangelt,  kann es auch zu der Bildung von Cellulite kommen. Oft werden zu teuren Cremes, besonderen Massagen oder anderen, teilweise sehr speziellen, Maßnahmen gegriffen, um dem Ganzen ein Ende zu setzen.

Die Ursache für die Entstehung von Cellulite

Die Ursache für die Entstehung von Cellulite liegt vor allem an der Fettspeicherung. Hormonell bedingt wird das Fett bei Männern vor allem zwischen den Organen im Bauchraum gelagert (Stichwort: Bierbauch), bei Frauen wird das Fett jedoch auf Hüfte, Po und Oberschenkeln verteilt.

Um den Grund der Cellulite auf den Zahn zu fühlen, werden wir erstmal die Struktur des Gewebes, welches Cellulite begünstigt, aufzeigen.
Entstehen tut die Cellulite in der sogenannten Unterhaut, welche aus subkutanen Fett, Unterhautgewebe und einem Netz aus Bindegewebe besteht. Das subkutane Fett erfüllt den Zweck der Energiespeicherung und verbindet außerdem die Haut mit tieferliegenden Geweben und auch Organen. Auch die Bindegewebefasern siedeln sich in einer Netzstruktur in der Unterhaut an und bilden das Grundgerüst der Unterhaut. Zwischen dem Bindegewebe lagern Pakete mit Fettzellen. Die Grenzlamelle bildet die Trennung zwischen der Oberhaut (äußere Hautschicht und Lederhaut) und der Fettschicht.

Nun zu den Abbildungen: Der Unterschied zwischen einer normalen Haut und einer typischen Orangenhaut ist am Besten im Querschnitt sichtbar. Hier gibt es jedoch auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Da „Ladys first“ gilt, fangen wir mal mit den Frauen an. Im Gegensatz zu den Männern, verlaufen die Bindegewebestränge bei Frauen sehr geordnet und überwiegend senkrecht. Außerdem sind die Fettzellen bei Frauen zwischen dem Bindegewebe zu größeren Paketen zusammengeschnürt, als bei Männern.

Frau ohne Cellulite Frau mit Cellulite
Mehr Bindegewebe-Querstränge Wenige bis keine Bindegewebe Querstränge
Wenig gefüllte Fettspeicher Stark gefüllte Fettspeicher
Fettpakete drücken nicht in die Haut Fettpakete drücken in die Haut -> Unebenheiten
Kleine Fettzellen Große Fettzellen

 

Bei Männern hingegen sind die Grundvoraussetzungen ganz andere. Die Bindegewebsfasern verlaufen nicht wie bei Frauen vornehmlich senkrecht, sondern kreuz und quer durch das Fettgewebe und formen somit eine Art Gitter. Außerdem trennt eine viel dickere Grenzlamelle das Fettgewebe von der Haut, was mehr Stabilität nach sich zieht. Dies ist auch der Grund dafür, dass Männer nur äußerst selten unter Cellulite leiden.

Cremes, Massagen oder bestimmte Therapien – helfen sie wirklich gegen Cellulite?

Nein. Weltweit werden jährlich drei Milliarden Dollar in Produkte investiert, welche Cellulite vorbeugen oder komplett beseitigen sollen. Ob Cremes, Massagen, Pflaster, Öle, bestimmte Salze, Tees, sie sollen die ungewollten Problemzonen glätten.

Stiftung Warentest hat es im Jahr 2009 bestätigt: Weder günstige Mittel, noch teure sind ein Mittel gegen Cellulite. Innerhalb des Tests testeten 300 Frauen verschiedenste Mittel, welche versprachen, die Orangenhaut nach wenigen Tagen schon sichtbar zu verringern. Jedoch zeigte sich keinerlei Erfolg, auch nicht auf langfristige Sicht.

Was wirklich bei Cellulite hilft ist Muskelaufbau und die richtige Kalorienbilanz

Nachgewiesen ist, dass Sport gegen Cellulite hilft. Jedoch ist es am effektivsten, wenn man nicht Caridosport macht, sondern Krafttraining. Warum? Caridotraining baut keine Muskeln auf, Krafttraining hingegen schon. Denn wenn der Muskelquerschnitt sich vergrößert und der Körperfettanteil sich senkt, sitzt der Muskel näher unter der Hautoberfläche. Hier ist es natürlich ratsam, die Muskelgruppen zu trainieren, welche unter den jeweiligen Problemzonen sitzen. Es ist außerdem zu beachten, dass Training nur die halbe Miete ist. Auch auf die richtige Ernährung sollte geachtet werden: die negative Kalorienbilanz.
Durch eine negative Kalorienbilanz wird Fett abgebaut, woraufhin sich die Fettzellen leeren sich und nicht mehr in die Haut drücken. Mit anderen Worten: Krafttraining in Kombination mit einem Kaloriendefizit ist die Lösung gegen Cellulite.

Somit ist Krafttraining natürlich nicht nur bei Cellulite die ulimative Lösung, sondern auch wenn du allgemein einen straffen Körper anstrebst. Bei regelmäßigem Krafttraining wirst du mit einem knackigen Hintern und einem insgesamt glatteren Hautbild belohnt. Das ist jedoch nicht das Einzige, was dir Krafttraining bringen wird.

… wenn du den Winkearmen und dem Rettungsring Lebewohl sagen willst.

Wer hat es nicht schon einmal getestet, ob man die Winkearme hat oder nicht? Nur was tun, wenn man sie tatsächlich hat und sie unbedingt loswerden möchte?

Ist punktueller Fettabbau wirklich möglich?

Oft werben viele Prominente Sportler in ihren Programmen damit, dass sie einem garantieren, dass man, wenn man sein Programm macht, an bestimmten Stellen Fett verlieren wird. Von Bauchfett, Winkearmen bis hin zu den Oberschenkeln ist alles dabei. Auch bei so manchen Frauen, welche ein paar Mal in der Woche ein isoliertes Bauchtraining absolvieren scheint diese Vorstellung vom punktuellen Fettabbau und somit einem definierten Bauch fest verankert zu sein.

Wir müssen euch jedoch enttäuschen, ein punktueller Fettabbau ist nicht möglich. Dieser Fakt wurde im Jahr 2013 durch eine Studie von Ramirez-Campillo belegt. Innerhalb der Studie sollten sieben männliche und vier weibliche Probanden ein einseitiges Beintraining über 12 Wochen ausführen. Festgehalten wurden während dieses Experiments die Veränderung der Beine, sowie die des gesamten Körpers. Das Ergebnis war, dass ein allgemeiner Fettabbau die Folge des Trainings war, jedoch wurde kein Unterschied zwischen dem trainierten und dem untrainierten Bein festgestellt.

So wirst du die ungewollte Speckrolle trotzdem los

„Je mehr Muskelmasse Sie haben, desto höher ist Ihr Grundumsatz und desto mehr Energie verbrennen Sie – sogar im Schlaf.“, erklärt Sportwissenschaftlerin Anika Stephan. Unser Körper verbraucht 24 Stunden am Tag Energie, wovon 60 bis 70 Prozent den Grundumsatz ausmacht. (mehr dazu im verlinkten Artikel.) Neben Grundfunktionen wie Wärmespeicherung, Atmen usw.,  verbrennt auch die Muskulatur rund um die Uhr Energie.


Ein kleiner Exkurs für die Älteren unter euch:

Ab Mitte 20 bildet sich die Muskulatur mehr und mehr zurück, wenn keine regelmäßige intensive Belastung gesetzt wird. Bis zum Lebensende verlierst du insgesamt 40 Prozent deiner Muskelmasse! Die Konsequenz macht sich oft schon früh bemerkbar: Man nimmt kontinuierlich zu.  Warum? Der Grundumsatz sinkt durch den Muskelmasseverlust deutlich ab. Obwohl man so viel isst wie in jungen Jahren nimmt man trotzdem zu.


Auf das Krafttraining bezogen heißt das, dass du durch intensive Krafttrainingseinheiten mit schwerem Gewicht an Muskelmasse gewinnst und diese „nebenbei“ die Fettverbrennung für dich übernimmt, da du einen erhöhten Grundumsatz hast. Wenn du nun nur noch auf die Kalorienbilanz achtest, dann sind die Voraussetzungen für deinen Traumkörper schon geschaffen. Du wirst am ganzen Körper Fett verlieren und deine Problemzonen werden der Vergangenheit angehören.

Ein weiterer Vorteil bietet der Grundumsatz für Menschen, die Essen lieben. Denn durch den erhöhten Grundumsatz kannst du mehr essen ohne zuzunehmen.

… wenn du etwas für deine Gesundheit tun möchtest.

Nicht nur der Zuwachs von Muskelmasse ist ein Faktor, welcher die normalen Alltagsbelastungen um einiges erleichtert. Außerdem stabilisiert die Muskelmasse und wirkt entlastend auf die Gelenke. Dadurch werden Verletzungen vorgebeugt und die Abnutzung von Knorpel wird verringert.

Auch in Sachen Haltung bietet Krafttraining einen enormen Vorteil. Denn kräftige Muskeln im Bereich von Bauch und Rücken sind von entscheidender Bedeutung für eine gute Haltung von Becken und Wirbelsäule. Außerdem ist Krafttraining das ultimative Mittel um Rückenprobleme zu verhindern und zu behandeln. 80% aller Schmerzen im unteren Rücken können durch Krafttraining beseitigt werden.

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere gesundheitliche Faktoren, welche Krafttraining nach sich ziehen. Auf diese werden wir jedoch in einem anderen Artikel eingehen.

… wenn du das Feuer der Lust wieder entfachen willst.

Nicht nur bei Männern hat der Testosteronhaushalt einen wichtigen Stellenwert, sondern auch bei Frauen. Viele Frauen werden jetzt wahrscheinlich zurückschrecken wenn sie das lesen und sagen, dass sie nicht männlich werden wollen durch Krafttraining. Dies ist jedoch eine schnelle, voreilig geschlossene Aussage. Denn auch für Frauen ist das Hormon Testosteron nicht unwichtig. Frank Sommer, Professor für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf nennt das Hormon das „Königshormon für die Lust auf Sex.“, sowohl für Männer als auch für Frauen.
„Alle Sportarten die zu einer vermehrten Testosteronausschüttung führen, verbessern die Libido, also die Lust auf Sex.“, erklärt Prof. Sommer.

Um den verängstigten Frauen unter euch die Angst von einem Anstieg des Testosteronspiegels zu nehmen:
Im Gegensatz zu Frauen, haben Männer einen sehr hohen Testosteronspiegel. Dir Testosteronspiegel ist bei Männern bei weiten höher als bei Frauen. Das hat bei Frauen die Folge von einem langsameren und verringerten Muskelaufbau. Trotzdem unterscheiden sich die Muskeln von Männern und Frauen lediglich in der Größe. Der Aufbau, die Lage und die Arbeitsweise von Muskeln ist bei Männern und Frauen jedoch gleich. Mehr dazu findet ihr auch in diesem Artikel, wo ihr interessante Fakten über das Hormon erlesen könnt.

Obwohl der Testosteronspiegel bei Frauen um einiges geringer ist als bei Männern, ist die Wirkung in Bezug auf die sexuelle Lust bei der Frau schon bei einem geringeren Anstieg des Pegels angeregt. Das liegt daran, dass der weibliche Körper empfindlicher auf das Hormon reagiert.

Sowohl beim Erreichen der Traumfigur, als auch beim Optimieren der Gesundheit ist und bleibt Krafttraining die Nummer Eins. Wir zeigen dir wie du mit dem kleinstmöglichen Zeitaufwand und einem hocheffektiven Konzept deinen Traumkörper erreichst.

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